Flüchtlingscafe

Das Oldenburger Flüchtlingscafe in den Räumen von IBIS e. V.
ab April in der Kaiserstr. 19











Der Arbeitskreis Flüchtlings-Café entstand 1995 aus dem osternburger Gesprächskreis zu Flüchtlingsfragen und setzt sich aus VertreterInnen verschiedener Verbände, Bildungseinrichtungen, Initiativen, Kirchen und aus engagierten Einzelpersonen zusammen.
Ein Team von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und PraktikantInnen steht den Flüchtlingen als Ansprechpersonen zur Verfügung.
In regelmäßigen Treffen bespricht der Arbeitskreis alle wichtigen organisatorischen und inhaltlichen Fragen, die das Flüchtlings-Café betreffen. Der Arbeitskreis ist rechtlich - organisatorisch dem Verein „Ibis Interkulturelle Arbeitsstelle e. V.“ angeschlossen.

Unser Anliegen:

Mit dem Flüchtlings–Café möchten wir ein Zeichen der Solidarität mit all denjenigen setzen, die vor Krieg, Folter, Vertreibung, politischer Verfolgung, wirtschaftlicher Not oder aus anderen Gründen aus ihren Heimatländern geflohen sind.

Das Flüchtlings–Café will ein Ort des Austausches, der Unterstützung und Begegnung für Flüchtlinge aus der Region schaffen. Es soll hier die Möglichkeit gegeben werden, in angenehmer Atmosphäre Kontakt zu knüpfen, Deutsch zu lernen, wichtige Informationen auszutauschen und Flüchtlingen helfen, in der hiesigen Gesellschaft anzukommen. Das Flüchtlings – Café steht allen interessierten Menschen jeglicher Nationalität offen.
Ziel ist es, das Flüchtlings–Café zu einem dauerhaften Angebot mit täglicher Öffnungszeit für Flüchtlinge aus dieser Region auszubauen.

Das Flüchtlings–Café ist immer donnerstags von 15:30 bis 18:00 Uhr in der Kaiserstr. 19 geöffnet.

Das Angebot ist für die BesucherInnen kostenlos.

AnsprechpartnerInnen: Kirsten Grothmann
























"Vom 4. bis zum 31. Oktober (2006) befanden sich die Flüchtlinge des 7 Kilometer von Oldenburg entfernten Ein- und Ausreiselagers Blankenburg im Streik. Konkret heißt das: Sowohl das Kantinenessen als auch die 1 Euro-Jobs wurden boykottiert. Die Streikenden fordern stattdessen die Auszahlung von Bargeld und das Recht, ihre Nahrung selbstbestimmt zubereiten zu können. Darüber hinaus wird eine angemessene und hiesigen Standards angepasste Gesundheitsversorgung gefordert. Grundsätzlich machen sich die BewohnerInnen für eine dezentrale Unterbringung in eigenen Wohnungen nach spätestens 3 Monaten stark. Die meißten BewohnerInnen leben bereits seit über einem Jahr, viele 2 Jahre und länger in Blankenburg ..."


Weitere Informationen und Hintergründe auf der ausführlichen und guten Seite des Antira Plenums Oldenburg/Blankenburg:


Antira Plenum Oldenburg/Blankenburg



Fotoserie von Grace Favrel aufgenommen in Blankenburg



Musik aus dem Lager



Foto: Grace Favrel









Das Flüchtlingscafe Oldenburg unterstützt die Aktion des Niedersächsischen Flüchtlingsrat.



















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