Bildung/ Beratung


IBIS bietet verschiedene Bildungs- und Beratungsangebote an

Ausstellungen, Tagungen für MultiplikatorInnen, die Erstellung von Unterrichtmaterialien für Schulen, Veranstaltungen zu interkultureller Bildung und politischen Themen sind Beispiele unserer Bildungsarbeit. Bei Veranstaltungen werden MigrantInnen als Kulturschaffende einbezogen und gefördert.

Wir unterstützen Eltern und MultiplikatorInnen der Kinder- und Jugendarbeit bei der Thematisierung von und dem Umgang mit Rassismus und Migration. Die Interkulturelle Schatzkiste bietet eine Vielzahl von Materialien und Literatur zum Thema zum Verleih an. Neben konkreten Anregungen gibt es hier einen Kriterienkatalog für die Auswahl von Büchern sowie Hintergrundmaterial.


Insbesondere in den Bereichen Kindergarten und Schule werden Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Beratungen zu interkulturellen Themen, u.a. zu Interkulturellen Schulen/Kindergärten, zum Projekt Schule OHNE Rassimus und zur Interkulturellen Schatzkiste angeboten und durchgeführt.

Es folgen: Informationen zu unseren aktuellen Bildungsangeboten (bitte scrollen)....



 
 

Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten für die Arbeit im Gesundheitswesen

 
 Eine Weiterbildungsmaßnahme zur interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens , gefördert durch XENOS (Europäischer Sozialfonds) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Kooperation mit Arbeit und Leben.
 
Da gehen einerseits dem deutschen Gesundheitswesen die Fachkräfte aus, und auf der anderen Seite suchen junge Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern dringend nach einer zukunftsfähigen Tätigkeit. Da steht das medizinische Fachpersonal hilflos vor PatientInnen mit Migrationshintergrund und hat Probleme mit der Verständigung oder kennt die Schamgrenzen in verschiedenen Kulturen und Religionen nicht. Was liegt da näher, als diese Dinge miteinander zu kombinieren?  
 
Vor diesem Hintergrund bietet IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. jetzt eine neue Weiterbildung an: „Qualifizierung von MigrantInnen im Gesundheitswesen“ heißt die Vollzeit-Schulung, die im Mai 2010 mit einem ersten durchlauf begonnen hat und ab Mai 2011 erneut durchgeführt wird..    
In diesem Projekt werden Migranten und Migrantinnen zu medizinisch geschulten Assistenten in der Pflege ausgebildet, die mit ihren Kenntnissen zweier Kulturen besondere Dienstleistungen anbieten können.
 
Ihre Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz wird sie dazu in die Lage versetzen, einerseits als Sprach- und Kulturvermittler für Patienten mit Migrationshintergrund tätig zu sein. Andererseits werden sie ihre speziellen Kulturkenntnisse auch an das Pflegepersonal in den jeweiligen Gesundheitseinrichtungen weitergeben und dort dolmetschende Hilfestellung  bei der Behandlung ihrer Patienten leisten können.   
 Dabei bezieht sich „dolmetschende Hilfe“  nicht nur auf die sprachliche Übersetzung – auch die Vermittlung kultureller Unterschiede beim Umgang mit Krankheit, Gesundheit und Tod wird wesentlicher Bestandteil ihrer anschließenden Tätigkeit sein.     
 
Die Bildungsmaßnahme dauert 12 Monate.
 
Der nächste Durchlauf:
Von Anfang Mai 2011 bis August 2011 beginnt zunächst Unterrichtsphase in Vollzeit. Dabei werden Grundkenntnisse vermittelt in Anatomie, medizinische Fachsprache, Dokumentation, EDV, Pflegekenntnisse, Notfallwissen, Ernährungslehre, Ethik, Sozialversicherungsrecht, Interkulturelle Kommunikation etc.
 Ab September 2011 werden die TeilnehmerInnen ein erstes dreimonatiges Praktikum antreten; als Praktikumsstellen kommen dabei ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen genau so infrage wie Krankenhäuser und Arztpraxen.  
 
Aktuell läuft noch bis Ende April 2011der erste Durchgang der qualifizierungsmaßnahme. Die Teilnehmenden befinden sich derzeit im Praktikum:   
 
Aktuelle Teilnehmerzahl:          15 TeilnehmerInnen im Alter von 23 – 55 Jahren
 
Anzahl der Dozenten:               10 Lehrkräfte
 
Vollzeitunterricht montags bis freitags von 08.30 Uhr bis 15.00 Uhr  
 
Voraussetzungen für die Teilnahme:
 
-        Kenntnisse der deutschen Sprache mindestens auf B1-Niveau
 -        Hauptschulabschluss
-        keine Altersbegrenzung   
 
Wenn Sie daran interessiert sind,
 
a) selbst an dieser Weiterbildung teilzunehmen oder
b) die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden auch in Ihrer Einrichtung zu nutzen und z.B. ab September 2011 oder Februar 2012 einen Praktikumsplatz  anzubieten  
 
wenden Sie sich gern telefonisch an Frau Giesche, Tel. 0441 – 984 96 06 oder schreiben Sie uns eine Mail unter bildung@ibis-ev.de
 
Kooperierende Einrichtungen können auch ein äußerst kostengünstiges Training in Interkulturelle Kompetenz bekommen. Diese einmalige Möglichkeit haben wir, weil diese Trainings bis Mitte 2012 aus dem XENOS-Programm gefördert werden.
 
Durch einen Mausklick finden Sie hier unseren Flyer zur Qualifizierungsmaßnahme.  
 
 
 
 
 
 

BILDUNGSMASSNAHMEN FÜR SPEZIELLE ZIELGRUPPEN DER INTEGRATION

IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. bietet ab 2009 neuartige Spezialkurse für Migrantinnen und Migranten an    
 
In einem neuen Land ist es wichtig, die Sprache zu verstehen und zu sprechen. Aber oft reicht das allein nicht. Für eine erfolgreiche Integration braucht man auch Informationen über die neue Heimat, über Geografie, Geschichte und Gepflogenheiten und Tipps zur Bewältigung des Alltags.
 
Deshalb hat IBIS e.V. jetzt neue Kurse entwickelt, die viel mehr bieten als reine Sprachvermittlung. In diesen Kursen wird Unterstützung und Wissen zu allen Fragen vermittelt, die sich aus dem Alltag der TeilnehmerInnen ergeben.
 
Besonders empfiehlt die Interkulturelle Arbeitsstelle die Teilnahme an diesen neuen Kursen denjenigen Migranten, die spezielle Unterstützung durch erfahrenen Lehrkräfte gebrauchen können. Es wird individuell zugeschnittene Kurse geben für Jugendliche, deren Schulabschluss gefährdet ist, für Frauen mit wenig Schulbildung und ältere Menschen, denen das Lerntempo in den Standardkursen zu hoch ist. Jedem Teilnehmer winkt so die Chance, das „Zertifikat Deutsch“ zu bestehen, das Voraussetzung für die Einbürgerung ist.
 
„Das Problem ist, dass gerade diese Bevölkerungsgruppen oft sehr zurückgezogen leben und nur schwer zu erreichen sind“, sagt Denise Teubert, Koordinatorin dieses Kursangebots bei IBIS. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen aus ihrer Umgebung sie auf dieses Angebot aufmerksam machen. Lehrer, Sozialberater, Erzieherinnen, Nachbarn – alle können da wichtige Impulsgeber sein. Wir hoffen, dass die Informationen über diese Kurse von Mensch zu Mensch weiter gegeben werden und so den Weg auch zu den Migranten finden, die selbst keine Zeitung lesen.“
 
  Alle Teilnehmer können ihre besonderen Lernwünsche vor Beginn der Kurse im persönlichen Gespräch mitteilen, und anschließend werden die Gruppen diesen Schwerpunkten entsprechend zusammengestellt. Beratung und Anmeldung bei IBIS e.V. unter Telefon 0441 – 88 40 16 oder per mail deutsch@ibis-ev.de (Ansprechpartnerinnen Frau Teubert und Frau Hennig) 
 
Die Spezialkurse finden in der Innenstadt und in Bümmerstede statt und dauern etwa drei Monate. IBIS kann diese Kurse für die Teilnehmer kostenfrei anbieten.  
 
Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Integrationsfonds und entstand in Zusammenarbeit mit dem VNB, der Evangelischen Erwachsenenbildung und der Katholischen Erwachsenenbildung Oldenburg.    
 
 
 
 
 
 
 

Frühzeitige Bildungsintervention

Ein weiteres vom Europäischen Integrationsfonds gefördertes Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche beim Erreichen von Bildungszielen. Die Laufzeit des Projektes ist vom 01.08.2009-30.06.2010.
Im Rahmen dieses Projekts wurden Kurse an Schulen, bei Kooperationspartnern und im IBIS-Seminarzentrum durchgeführt.
Dioe SchülerInnen wurden beim Erreichen des Klassenziels und beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt.
Wesentliche Partner beid er Durchführung des Projekts waren:
- Die Sprachlernklassen in Kreyenbrück und Eversten
- Das Yezidische Forum


Europäischer Integrationsfonds

 
Inhalt Drucken